Kategorie-Archiv: Saison 13/14

1.Mannschaft gegen Blauer Springer Paderborn

Hallo liebe Schachfreunde,

heute, am Sonntag, den 8.2.2015 fand der 6. Spieltag in der Verbandsliga statt. Der SK Tönsberg Oerlinghausen empfing in einem wichtigen Spiel den Blauen Springer aus Paderborn. Beide Teams hätten heute durch einen Erfolg vermeiden können, doch noch in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden. Entsprechend heftig wurde an allen Brettern gekämpft. Lange Zeit zeichnete sich an keinem Brett ein entscheidender Vorteil ab. Erst nach knapp 3 Stunden ging Alexander Krieger am 8. Brett bereits in vereinfachter Stellung mit einem Bauernopfer zum Angriff über. Er wurde für seinen Mut mit einem Sieg belohnt. Leider entwickelten sich die Ereignisse an den Brettern 2 und 3 weniger günstig. In schwieriger Stellung überschritt Dirk Altenbernd die Zeit. Am Nachbarbrett führte Martin Fenner aus der Eröffnung heraus einen wütenden Angriff auf den gegnerischen König, opferte erst einen Läufer später einen ganzen Turm. Aber es nutzte alles nichts. Sein Gegner verteidigte die hoffnungslose Stellung mit dem Mut der Verzweifelung und wurde belohnt. In heftiger Zeitnot übersah Martin einen gefährlichen Konter und mußte noch vor der Zeitkontrolle die Waffen strecken.  Wenig später wendete sich auch am 7. Brett das Blatt zu Gunsten der Gäste. Peter Höhne überzog seine vielversprechend aussehende Stellung und mußte einen Turm für einen Springer hergeben. Bald blieb nur noch die Aufgabe. Beim Stand von 3:1 für die Gäste gingen von den verbliebenen 4 Partien gleich Drei in eine beiderseitige Zeitnotphase. Dabei ging es drunter und drüber. Aber nachdem das überstanden war, klärte sich die Lage an den meisten Brettern. Vitalij Ruge bewies, daß er inzwischen auch Endspiele kann und demonstrierte den Gewinn in einem Endspiel Turm + Bauer gegen Turm. Auch Wilhelm von Eßen erlangte mit der 1. Zeitkontrolle eine Gewinnstellung. An Brett 1 hatte Oliver Champions Gegner 2 Bauern für einen Königsangriff geopfert. In der beiderseitigen Zeitnot gab Oliver Champion ebenfalls einen Turm für einen Springer, behielt dafür aber die beiden Bauern. Leider stellte sich nur wenig später heraus, daß ein Spiel auf Gewinn zu riskant wäre und so einigte man sich auf ein Remis. Damit stand es nur noch 3,5:2,5 für die Gäste. Das gab Anlaß zur Hoffnung, denn am 6. Brett blieb die Stellung auch nach der Zeitkontrolle unklar, sodaß immer noch jeder Ausgang des Manschaftskampfes denkbar war. Aber dann übersah Jürgens Gegner ein 2 Zügiges Matt. Auch wenn der Gegner es zunächst nicht sah, blieb die Stellung hoffnungslos. Jürgen opferte zwar noch 2 Türme um ein Dauerschach zu erreichen, mußte dann jedoch einsehen das der König in sichere Gefilde gelangt uns somit aufgeben.Damit   war der Tag entschieden, Wilhelms Sieg am 6. Brett änderte daran nichts mehr. Mit dieser 3,5 : 4,5 Niederlage ist der SK Tönsberg Oerlinghausen im Abstiegskampf angekommen. Eine Vorentscheidung könnte bereits am kommenden Spieltag fallen. Am 1. März muß der SKT zum Tabellenletzten nach Porta Westfalica. Wenn wir das nicht gewinnen, wird es richtig eng. Denn das Restprogramm mit den Gegnern ZweihochSechs und Versmold ist richtig schwer.

Martin Fenner

2.Mannschaft gewinnt

Aber wie man’s richtig macht, hat eigentich unsere Zweite am Samstag vorgemacht. Sie gewann gegen die Zweite von Lippe-Süd verdient mit 5:3. Hier der Spielbericht von Jan Velske:

Leider wurde aus unserer „Stammacht“ leider nichts, da Kushtrim aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend war. So mussten wir mit einem 0-1 Rückstand in den Mannschaftskampf starten. Nicht besser wurde es als Andreas eine an die Dame gefesselten Läufer zog und diese dadurch einzügig verlor. Ihm blieb danach nur die Aufgabe zum 0:2.
Zu diesem Zeitpunkt gab es seitens unserer Gegner ein 4-4 Angebot. Angesichts des Spielstandes müsste man meinen, dass wir dieses hätten annehmen sollen und ich habe auch kurz Rücksprache gehalten, jedoch wollten wir unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es in unserer Liga nicht wirklich um den Klassenerhalt geht, lieber weiterspielen, da die meisten ihre Partien zu interessant fanden um sie einfach zu beenden.
Stephan konnte anschließend wie erwartet seinen fast 1000DWZ-Punkte schwächeren Gegner bezwingen, als kleinen Zusatz gab es ein ersticktes Matt, welches immer sehr ansehnlich ist.
Danach passierte längere Zeit erstmal nichts, zumindest ergebnistechnisch. Björn konnte einen Bauern gewinnen, Michael hingegen eine ganze Figur. Bei mir war die Stellung sehr unübersichtlich, gefühlt etwas besser für mich, jedoch konnte ich daraus keinen entscheidenden Vorteil mitnehmen. Christian und Werner hatten nach eigener Aussage unbequeme Stellungen zu spielen.
Mein Gegner machte mir in zugegeben wirklich ausgeglichener Stellung, ein Remisangebot, welches ich unter Berücksichtigung der anderen Partien zunächst erst einmal ablehnte.
Michael konnte seine Mehrfigur in einen Punkt und damit zum 2-2 Ausgleich verwerten.
Kurze Zeit später bekam Werner ein Remisangbot, welches er recht zufrieden annahm.
Nachdem mir Björn mitgeteilt hatte, dass er seine Stellung gut einschätzt, habe ich selbst Remis angeboten, welches von meinem Gegner ohne zögern zum 3-3 angenommen wurde.
Jedoch spielte dies uns deutlich mehr in die Karten. Denn was weder der gegnerische Mannschaftsführer Henjes noch ich mitbekommen haben, war, dass Christian in seiner zuvor „unbequemen“ Partie einen Mehrturm hatte.
Dieser führte letzlich dann auch zum 4-3.
Björns Stellung wurde immer besser, zwei verbundene Freibauern brachten uns dann den 5-3 Endstand.
Gruß Jan

Vereinsblitzmeisterschaft 7.Runde

Hallo liebe Schachfreunde,

so langsam nimmt der SK Tönsberg seine Aktivitäten im neuen Jahr wieder auf. Nachdem wir den Jahresauftakt in der Bezirksliga so richtig verschlafen haben, fand heute endlich wieder Schach in der Knisperkiste statt.
Bei Schmuddelwetter trafen sich immerhin noch 10 Schachfreunde zum 7. Wertungsturnier der Vereins-Blitzmeisterschaft. Die entscheidenden Partien fanden bereits in den ersten Runden statt. Gerhard Scholz mußte sich nach mißlungener Eröffnung Martin Fenner geschlagen geben. In den nächsten Runden bekam dieser es mit Familie Siol zu tun. Über seinen Sieg gegen Mats Siol konnte er sich nicht lange freuen. Jürgen Siol spielte die Eröffnung sehr kreativ, geriet aber bald in Hintertreffen. Aber Martin Fenner verpaßte erst den Gewinn und kam immer mehr ins Schwimmen. Und tief im Endspiel fand Jürgen doch noch ein Mattnetz für den gegnerischen König. Danach ließ er sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Wenige Runden später schlug er auch noch Gerhard Scholz. Die hartnäckigen Verfolger dicht im Nacken konnte nicht mal Sohn Mats mit Gnade rechnen. Zu diesem Zeitpunkt war auch Maximilian Rinke  noch ohne Punktverlust. Aber dann kam es richtig dick für Max. Mit 4 Niedrlagen fiel er am Ende auf den 5. Rang zurück. Sogar Jan Velske, der sichtlich nicht gut in Form war schob sich noch an ihm vorbei auf den 4. Platz. Völlig verdient gewann Jürgen alle Partien und damit den alleinigen Turniersieg vor Martin Fenner und Gerhard Scholz. Das vorletzte Wertungsturnier findet am 3. Februar statt.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Vereinsblitzmeisterschaft 6.Runde

Hallo liebe Schachfreunde,

nur wenige Schachfreunde verirrten sich an diesem kalten Winterabend in unser Spiellokal, Wir spielen das 6. Wertungsturnier der diesjährigen Vereins-Blitzmeisterschaft 2014 in der Knisperkiste mit 7 Teilnehmern. Martin Fenner gewann in der 1. Runde gegen Maximilian Rinke. Dieser verlor auch gleich noch die nächste Partie gegen Kuschtrim Grainca. Aber dann erholte sich Max von diesen Schlägen und holte kräftig auf. Er gewann die restlichen Partien, auch gegen seinen direkten Konkurrenten um Platz 3 in der vorletzten Runde gegen Wilhelm Bracht. Die Entscheidung um den Turniersieg fiel erst in der letzten Runde. Martin Fenner und Kuschtrim Grainca hatten bis dahin alle Partien gewonnen. Im direkten Vergleich setzte sich Martin Fenner durch und gewann damit das Turnier alleine. Das war das letzte Wertungsturnier in diesem Jahr. Nächste Woche spielen wir noch einmal eine Runde Vereinsmeisterschaft, bevor wir eine Woche später das Schachjahr mit dem Stollen-Blitzturnier schließen. Das nächste Wertungsturnier zur Vereins-Blitzmeisterschaft 2014 spielen wir nach den Weihnachtsferien, am 13.1.2015.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Vereinsblitzmeisterschaft 3.Runde am 2.September 2014

Hallo liebe Schachfreunde,

12 Teilnehmer trafen sich heute abend zum 3. von insgesamt 9 Wertungsturnieren  der Vereins-Blitzmeisterschaft 2014 in der Knisperkiste am Freibad. In Abwesenheit von Titelverteidiger Stephan Heidbrink endete das Turnier mit einem toten Rennen zwischen Vereinsmeister Martin Fenner und dem frisch gebackenen Vereinspokalsieger Dr. Gerhard Scholz. Doch so friedlich, wie das Turnier endete, war  der Verlauf nicht. Heute abend war jeder Gegner gefährlich, am Ende hatte jeder Spieler mehr als einem Gegner Punkte weggenommen. Das bekam Jan Velske von Anfang zu spüren. Er mußte sich gleich in den ersten Runden mit den Teilnehmern aus der 1. Mannschaft messen. Eine weitere Niederlage gegen Wilhelm Bracht verdarben ihm den Start ins Turnier und in die neue Saison mit 0 aus 5. Auch Jürgen Siol hatte ein durchwachsenes Turnier. Er schlug zwar Jan Velske, mußte sich dafür aber Wilhelm Bracht und Kuschtrim Grainca geschlagen geben. Kuschtrim und Wilhelm Bracht zeigten, daß sie im Blitzen jeden Gegner schlagen können – aber auch gegen jeden Gegner verlieren können. Dafür gelangen Batuhan Dikbas, Yavuz Kiric und Andreas Beckmann der eine oder andere Überraschungserfolg. Ajmal Wahab blieb zunächst unauffällig, unterstrich aber durch Siege gegen Wilhelm von Eßen und Kuschtrim Grainca, daß auch er jeden Spieler schlagen kann. Die wichtigsten Endscheidungen des Turniers fielen in den  letzten beiden Runden. In der vorletzten Runde schlug Wilhelm von Eßen den bis dahin ungeschlagenen Martin Fenner. Damit führte Gerhard Scholz vor der letzten Runde das Turnier ganz alleine an. Die Partie zwischen ihm und Martin Fenner wurde damit zu einem echten Endspiel. In der wechselvollen Partie mißlang ihm die Eröffnung, was ihn sehr viel Bedenkzeit kostete. Das gab am Ende den Auschlag. Beiden Spielern gelang es mehrmals das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden, aber am Ende gewann Martin Fenner nach Zeit und konnte so den alleinigen Turniersieg von Gerhard Scholz noch verhindern. Im Anhang findet Ihr das Gesamtergebnis.

Das 4. Wertungsturnier findet nicht wie gewohnt, am 1. Dienstag im Oktober, sondern aufgrund der Herbstferien bereits am 30.9.2014 statt.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Saisonabschluß

Hallo liebe Schachfreunde,

mit einem Schach 960 Turnier beendeten wir heute abend offiziell die Saison 2013-14. So ganz haben wir unser Pensum noch nicht geschafft. Aber wenn alles glatt geht, findet das Pokalfinale 2014 zwischen Gerhard Scholz und Jürgen Siol am Montag abend, den 21.7.2014 statt. Aber trotzdem fanden sich heute abend 14 Schachfreunde zu einem Schach-960 Turnier zusammen.
Ich habe den Eindruck, diese Form des Schachs wird immer beliebter. Und im Gegensatz zum Tandemschach können auch unsere älteren Mitglieder dieser Form des Schachs nach anfänglichem Zögern immer mehr abgewinnen. Nur die  Rochade-Regeln stoßen immer wieder auf Unverständnis – auch beim Spiel- und Turnierleiter. Und einigen Spielern scheint diese Form des Schachs ganz besonders zu liegen. Jürgen Siol gewann alle seine Partien. Nur Jan Velske mußte er sich kampflos geschlagen geben, weil er zwischendurch seinen Jüngsten nach Hause bringen mußte. Es reichte trotzdem zu einem souveränen Sieg mit einem halben Punkt Vorsprung auf die Konkurrenz. Auch Michael Fritsch spielte ein sehr gutes Turnier. Er mußte sich nur den beiden vor ihm liegenden Spielern geschlagen geben. Ebenfalls lange gut im Rennen lagen die dahinter liegenden Spieler Gerhard Scholz, Jan Velske und Maximilian Rinke. Zwischendurch gab es Pizza solange der Vorrat reichte, und es wurde über die Pläne für die kommende Saison gesprochen. Ich hoffe, es hat allen soviel Spaß gemacht, wie mir.

Vereinsblitzmeisterschaft 2.Runde Juni

Hallo liebe Schachfreunde,

Klassenfahrten, Urlaub, Spätschicht – es gab viele Gründe, warum wir heute nur 5 Teilnehmer beim 2. Wertungsturnier zur Vereins-blitzmeisterschaft 2014 hatten. Ein paar Teilnehmer mehr hätte ich mir aber schon gewünscht. Es gab heute eine interessante Neuerung: Blitzen mit Inkrement. Jeder Spieler hatte nur 3 Minuten für die ganze Partie, bekam aber für jeden Zug zusätzlich 2 Sekunden gut geschrieben. Auf  den 1. Blick sieht es so aus, als hätte man noch weniger Bedenkzeit als beim Blitzen üblich. Erst wenn die Partie mehr als 60 Züge dauert,  dauert sie länger als eine gewöhnliche Blitzpartie. Aber obwohl pro Runde nur 2 Partien gespielt wurden, hatte ich meistens doch den Eindruck, daß eine Partie länger dauerte und die Runden so etwas länger dauerten als gewöhnlich. Das liegt wohl daran, daß beim Blitzen anders als bei regulären Partien auch triviale Gewinnstellungen und Mattführungen noch ausgespielt werden. Damit kommt man dann auch relativ schnell über 60 Züge. Nach dem Turnier waren sich die Teilnehmer einig, daß sich die Qualität der Blitz-Partien beim neuen Modus deutlich verbessert. Trotzdem ist auch der technische Teil der Partie bei knapper Bedenkzeit noch eine Herausforderung. Nachteilig bei dem Modus ist vielleicht, daß die stärkeren Spieler von den 2 zusätzlichen Sekunden pro Zug stärker profitieren als schwächere Spieler. In den technischen Stellungen gegen Ende der Partie sind sie viel sicherer als die schwächeren Spieler. Sie kommen mit den 2 Sekunden oft gut hin, während für die schwächeren Spieler die zusätzlichen 2 Sekunden nicht ausreichen, um ihre technischen Fähigkeiten zu verbessern. Und in schlechten oder verlorenen Stellungen vermißt man die sonst übliche 2. Chance die einem normalerweise die knapp werdende Bedenkzeit des Gegners eröffnet: Wenn man ihn nur lange genug hinhalten kann, gewinnt man vielleicht noch nach Zeit oder erlangt wenigstens ein Remis.
Alles in allem war es recht interessant. Ich habe mich deshalb entschlossen, die Sache bei einigen Turnieren zu wiederholen. Wenn Ihr keine Einwände habt werden wir auch das 6. Wertungsturnier am 2. Dezember und das 9. und letzte Wertungsturnier am 3. März 2015 nach diesem Modus spielen. Alle anderen Turniere werden wir mit der üblichen Bedenkzeit von 5 Minuten / Spieler und Partie machen. Aber für Einwände und Gegenvorschläge bin ich wie immer offen. Schreibt mich einfach an, oder äußert Eure Bedenken bei den nächsten Turnieren.
Zum Turnierverlauf: Wegen der geringen Teilnehmerzahl wurde doppelrundig gespielt. Gleich zu Beginn gab es eine Überraschung: Ajmal Wahab gewann gegen Wihelm von Eßen. Sonst wurde die Vorrunde wurde zu einer scheinbar sicheren Beute von Turnierleiter und Vereinsmeister Martin Fenner, der alle seine Partien gewann. . So eindeutig war die Sache freilich nicht. Um ehrlich zu sein, ohne eine gehörige Portion Glück wäre das gar nicht möglich gewesen. Dicht verfolgt wurde er von Titelverteidiger Stefan Heidbrink, der nur gegen Martin verlor. In der Rückrunde rvanchierte sich Wilhelm von Eßen gegen Martin und Ajmal für die in der Vorrunde erlittenen Niederlagen, konnte aber den Rückstand auf die beiden Führenden nicht mehr aufholen. Ajmal war heute das Zünglein an der Waage. Sein Remis gegen Stefan Heidbrink sollte sich als entscheidend für den Turnierausgang herausstellen. Denn Martin Fenner lies in der Rückrunde deutlich nach: Er mußte sich Wilehlm und Stefan geschlagen geben. Alles entscheidend war die Partie zwischen Jan Velske und Stefan Heidbrink. Sein Sieg brachte ihm den verdienten 3. Platz ein, und Martin Fenner den Turniersieg. Ohne Regelfragen ging es natürlich auch heute nicht. Stefan Heidbrink hatte gegen Jan seine Dame bereits losgelassen, da fiel ihm auf, daß der Zug die Dame einzügig einstellte. Weil er die Uhr noch nicht gedrückt hatte, wollte er den Zug gerne zurücknehmen. Aber Jan reklamierte das und bestand auf den Damenzug. Schiedsrichter Martin Fenner gab ihm zunächst recht. Danach vertieften sich mehrere Spieler in die BTO. Erst gegen Ende des Turniers war alles hinreichend geklärt: In jeder nach BTO gespielter Partie darf ein Zug nicht mehr korrigiert werden, wenn der gezogene Stein losgelassen wurde. Das gilt auch für Schnellschach und Blitzpartien. Das 3. Wertungsturnier findet nach den Sommerferien am 2.9.2014 statt.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Vereinsblitzmeisterschaft 1.Runde am 7.Mai

Hallo liebe Schachfreunde,

heute abend fand das Erste von insgesamt 9 Wertungsturnieren um die Vereins-Blitzmeisterschaft des SK Tönsberg Oerlinghausen statt. Gleichzeitig fungierte dieses Turnier als Hoffnungs-Blitzturnier um den 8. und letzten Qualifikationsplatz zum Viertelfinale des Vereinspokals. 12 Teilnehmer trafen sich. Zur Halbzeit lagen die Favoriten noch alle ziemlich gleichauf, und hatten jeweils nur einen Punkt abgegeben. Lediglich Turnierleiter Jan Velske war frühzeitig durch 2 Verlustpartien etwas zurückgefallen. Das Revanche-Duell zum Vereinspokal letzte Woche zwischen Gerhard Scholz und Wilhelm von Eßen hatte heute keinen Sieger und endete Remis. Stark spielten auch Ajmal Wahab und Kuschtrim Grainca auf. Sie schlugen problemlos die Spieler auf  den hinteren Rängen, trennten sich untereinander remis und nahmen auch den Turnierfavoriten den einen oder anderen wichtigen Punkt ab. Nur Titelverteidiger Stephan Heidbrink behielt bis zum Schluß die besseren Nerven. Mit nur einer Niederlage erzielte er 10 Punkte aus 11 Partien und gewann souverän das Turnier. Nur dem Zweitplatzierten Wilhelm von Eßen mußte er sich geschlagen geben. Gerhard Scholz wurde Dritter und ergatterte damit den Qualifikationsplatz zum Viertelfinale des Vereinspokals 2014. Den 4. und 5. Platz teilten sich Ajmal Wahab und Kuschtrim Grainca. Die Ergebnisse im Überblick findet Ihr im Anhang.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Verbandsliga Brakel/Bad Driburg

Hallo liebe Schachfreunde,

am heutigen letzten Spieltag gab es für den SK Tönsberg Oerlinghausen eine echte Zitterpartie um den Klassenerhalt. Für beide Mannschaften war es ein echtes Endspiel. 1,5 Brettpunkte brauchten die Gastgeber für den Klassenerhalt. Die Gäste mußten unbedingt gewinnen, am besten hoch gewinnen. Was zunächst wie eine leicht Aufgabe aussah enpuppte sich als überraschend schwierig. An Brett 7 verlor Peter Höhne bereits in der Eröffnung eine Figur weniger und kämpfte in einer hoffnungslosen Lage. Dagegen lief die Eröffnung für Vitalij Ruge an Brett 5 und Gerhard Scholz an Brett 3 zunächst sehr günstig. Vitalij gewann einen Bauern, Gerhard gar 2 Bauern. Dirk Altenbernd erreichte dagegen schnell eine ausgeglichene Stellung an Brett 4. Der frühe Remis-Schluß schien angesichts des günstigen Standes an den Nachbarbrettern nicht nur konsequent sondern auch vorteilhaft für die Gastgeber zu sein. Aber danach ging alles schief. Vitalij Ruge mußte den Bauern wieder hergeben, und Gerhard Scholz geriet in einen heftigen Mattangriff. Darüber hinaus zog Alexander Krieger an Brett 8 in in einer taktischen Auseinandersetzung den kürzeren und sah sich zur Aufgabe gezwungen. An Brett 1 ging Martin Fenner gegen einen überlegenenen Gegner sang- und klanglos ein. Als Gerhard Scholz die Waffen streckte führten die Gäste 3,5:0,5. Angesichts der hoffnungslosen Stellung von Peter Höhne war der Kampf bereits vor der 1. Zeitkontrolle zugunsten der Gäste entschieden. Zu einer Zeitnotschlacht kam es an Brett 5, aber als sich der Pulverdampf verzogen hatte, konnte Jürgen Siol aufgeben. Damit war auf einmal der Klassenerhalt für die Gastgeber extrem gefährdet. Vitalij Ruge verdarb dann auch noch einen Zug vor der Zeitkontrolle ein klar gewonnenes Springer-Endspiel. Danach wußte kein Zuschauer mehr so recht, was er von der Stellung halten sollte. Einige hielten es für gewonnen, anderer für verloren. Plötzlich hatte Willelm von Eßen an Brett 6 ein Remis-Angebot. Ein Remis wäre zuwenig gewesen, deshalb lehnten wir zunächst ab. Doch als dann auch der gegnerische Mannschaftsführer gegen Vitalij ein Remis anbot, nahmen die Gastgeber an. Normalerweise hätten 1,5 Brett-Punkte zum Klassenerhalt gereicht. Aber durch das Auftauchen von TURA Elsen auf den Abstiegsrennen, wurde plötzlich eine ganz andere Rechnung aufgemacht. Ehrlich gesagt, bin ich immer noch nicht ganz sicher, ob wir es geschafft haben. Denn wegen des kampflosen 8:0 Erfolgs von TuRa Elsen gegen Karpovs Enkel werden die Brettpunkte, die die Mannschaften gegen Karpovs Enkel gemacht haben, alle aus der Wertung genommen. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sollte das für uns sogar zum 7. Platz reichen. Aber vorsichtshalber warte ich das amtliche Ergebnis des Verbandsspielleiters ab. Also erstmal weiterzittern.

Zum Nachrechnen könnt Ihr ja mal selbst einen Blick auf die Tabelle werfen:

Aber da sind die Brettpunkte gegen Karpows Enkel noch drin …

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Verbandsliga 7.Spieltag in Gütersloh

Hallo liebe Schachfreunde,

die ohnehin vagen Aufstiegshoffnungen des SK Tönsberg Oerlinghausen erlitten am vergangenen Sonntag einen  herben Dämpfer. Sie waren zu Gast bei der abstiegsgefährdeten Mannschaft Gütersloh 3 und mußten eine heftige 1,5:6,5 Niederlage über sich ergehen lassen. Die Gäste aus der Bergstadt mußten zwar auf ihr Spitzenbrett Oliver Champion verzichten, aber Gütersloh hatte noch größere Aufstellungssorgen und mußte gleich 3 Stammspieler ersetzen. Aber es lief nicht richtig rund. Die Gäste versuchten anscheinend im Hurra-Stil die Bretter zu erstürmen. Das ging an Brett 2 bereits in der Eröffnung schief. Gerhard Scholz mußte sich mit 2 Bauern für eine Figur abfinden und hatte bereits nach kurzer Zeit eine verlorene Stellung. Immerhin verteidigte er diese noch zäh bis über die 1. Zeitkontrolle. Wilhlem von Eßen an war an Brett 6 zwar vorsichtiger, wurde aber von einem Königsangriff unangenehm überrascht. Er hatte dem nichts entgegen zu setzen und mußte sich als erster ergeben. Vitalij Ruge ging es an Brett 4 ähnlich. Die Stellung, die er  schließlich aufgab, kommt sonst nur in Alpträumen vor. Vielversprechend für die Gäste schienen sich hingegen zunächst die Dinge an den Brettern 5, 7 und 8 zu entwickeln. Jürgen Siol opferte 2 Bauern an Brett 5 für einen vielversprechenden Angriff, Alexander Krieger an Brett 8 sogar eine ganze Figur. An Brett 7 zögerte Peter Höhne zunächst, entschloß sich dann aber doch zum Opfer. Leider brachte der Angriff nicht das gewünschte Ergebnis. Er konnte zwar die Partie noch ins Remis retten, aber das spielte beim Stand von de Facto 0:3 nur den Gastgebern in die Hände. Jürgen Siol opferte noch eine Figur, aber sein Gegner gab sie geschickt zurück und hatte ein gewonnenes Endspiel. Auch Jürgen wehrte sich noch tapfer, aber beim Erreichen der Zeitkontrolle wurde er noch vor Gerhard Scholz zur Aufgabe gezwungen. Beim Stand 0,5:5,5 war der Mannschaftskampf entschieden. Die Einschläge an den Nachbarbrettern verfehlten auch an Brett 1 nicht ihre demoralisierende Wirkung. Dort erreichte Mannschaftsführer Martin Fenner mit Müh und Not die Zeitkontrolle, allerdings in einer verheerenden Stellung. Damit wollte er dann auch nicht mehr weiterspielen. Lediglich Dirk Altenbernd war heute gut in Form. Bereits in der Eröffnung überspielte er den  gegnerischen Mannschaftskapitän Ralf Stukemeier. Aber materiell kam dabei nur ein Mehrbauer heraus. Nach der Zeitkontrolle waren beide Spieler offensichtlich sehr müde, aber Dirk erwies sich einmal mehr als zäher und gewann verdient das Turmendspiel kurz vor der 2. Zeitkontrolle.
Erstaunlicherweise befindet sich der SK Tönsberg Oerlinghausen immer noch auf dem 3. Platz. Die Verfolger nutzten ihre Chance nicht und holten nur wenig auf. Und das Spitzenduell zwischen Bünde und Elsen verlief unterm Strich auch zu unseren Gunsten. Tabellenführer Bünde konnte dieses Duell für  sich entscheiden. 2 Spieltage vor Saisonende ist dieser Mannschaft die Meisterschaft und der Aufstieg in die Regionalliga mit 6 Punkten Vorsprung nicht mehr zu nehmen. Aber die Chance, sie noch einzuholen, war sowieso nur verschwindend gering. Wichtiger ist, daß Elsen seine Chance nicht genutzt hat, sich vorentscheidend abzusetzen. Und so bleibt im Grunde alles beim alten. Weder Elsen noch Oerlinghausen dürfte dieser Spieltag zufrieden stellen. Und doch haben diese beiden Teams weiterhin die besten Chancen auf den 2. Tabellenplatz. Ob das zum Stichkampf reicht ? Ich weiß es immer noch nicht. Das entscheidet sich alleine 2 Klassen höher: In der NRW-Klasse gewann Herford gegen Holsterhausen und machte einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. Aber dem Bielefelder SK gelang gegen den Tabellennachbarn Iserlohn nur ein 4:4 und befindet sich weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Nach meiner Einschätzung wird es damit sehr schwer für diese Mannschaft, die Klasse zu halten. Und das wäre die Voraussetzung für das Zustandekommen von Stichkämpfen in der Verbandsliga. Wie auch immer: Bereits in 2 Wochen sind wir schlauer. Dann hat die Verbandsliga ihren nächsten Spieltag. Darauf sollten wir uns jetzt konzentrieren. Wir sind zu Gast bei Karpows Enkeln, und Elsen muß nach Ennigerloh-Oelde. Auch für beiden gastgebenden Mannschaften geht es um sehr viel, denn beide haben den Klassenerhalt noch nicht gesichert. In der Verbandsliag bleibt es also spannend.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner