Archiv für den Autor: Jürgen Siol

Saisonabschluß

Hallo liebe Schachfreunde,

mit einem Schach 960 Turnier beendeten wir heute abend offiziell die Saison 2013-14. So ganz haben wir unser Pensum noch nicht geschafft. Aber wenn alles glatt geht, findet das Pokalfinale 2014 zwischen Gerhard Scholz und Jürgen Siol am Montag abend, den 21.7.2014 statt. Aber trotzdem fanden sich heute abend 14 Schachfreunde zu einem Schach-960 Turnier zusammen.
Ich habe den Eindruck, diese Form des Schachs wird immer beliebter. Und im Gegensatz zum Tandemschach können auch unsere älteren Mitglieder dieser Form des Schachs nach anfänglichem Zögern immer mehr abgewinnen. Nur die  Rochade-Regeln stoßen immer wieder auf Unverständnis – auch beim Spiel- und Turnierleiter. Und einigen Spielern scheint diese Form des Schachs ganz besonders zu liegen. Jürgen Siol gewann alle seine Partien. Nur Jan Velske mußte er sich kampflos geschlagen geben, weil er zwischendurch seinen Jüngsten nach Hause bringen mußte. Es reichte trotzdem zu einem souveränen Sieg mit einem halben Punkt Vorsprung auf die Konkurrenz. Auch Michael Fritsch spielte ein sehr gutes Turnier. Er mußte sich nur den beiden vor ihm liegenden Spielern geschlagen geben. Ebenfalls lange gut im Rennen lagen die dahinter liegenden Spieler Gerhard Scholz, Jan Velske und Maximilian Rinke. Zwischendurch gab es Pizza solange der Vorrat reichte, und es wurde über die Pläne für die kommende Saison gesprochen. Ich hoffe, es hat allen soviel Spaß gemacht, wie mir.

Vereinsblitzmeisterschaft 2.Runde Juni

Hallo liebe Schachfreunde,

Klassenfahrten, Urlaub, Spätschicht – es gab viele Gründe, warum wir heute nur 5 Teilnehmer beim 2. Wertungsturnier zur Vereins-blitzmeisterschaft 2014 hatten. Ein paar Teilnehmer mehr hätte ich mir aber schon gewünscht. Es gab heute eine interessante Neuerung: Blitzen mit Inkrement. Jeder Spieler hatte nur 3 Minuten für die ganze Partie, bekam aber für jeden Zug zusätzlich 2 Sekunden gut geschrieben. Auf  den 1. Blick sieht es so aus, als hätte man noch weniger Bedenkzeit als beim Blitzen üblich. Erst wenn die Partie mehr als 60 Züge dauert,  dauert sie länger als eine gewöhnliche Blitzpartie. Aber obwohl pro Runde nur 2 Partien gespielt wurden, hatte ich meistens doch den Eindruck, daß eine Partie länger dauerte und die Runden so etwas länger dauerten als gewöhnlich. Das liegt wohl daran, daß beim Blitzen anders als bei regulären Partien auch triviale Gewinnstellungen und Mattführungen noch ausgespielt werden. Damit kommt man dann auch relativ schnell über 60 Züge. Nach dem Turnier waren sich die Teilnehmer einig, daß sich die Qualität der Blitz-Partien beim neuen Modus deutlich verbessert. Trotzdem ist auch der technische Teil der Partie bei knapper Bedenkzeit noch eine Herausforderung. Nachteilig bei dem Modus ist vielleicht, daß die stärkeren Spieler von den 2 zusätzlichen Sekunden pro Zug stärker profitieren als schwächere Spieler. In den technischen Stellungen gegen Ende der Partie sind sie viel sicherer als die schwächeren Spieler. Sie kommen mit den 2 Sekunden oft gut hin, während für die schwächeren Spieler die zusätzlichen 2 Sekunden nicht ausreichen, um ihre technischen Fähigkeiten zu verbessern. Und in schlechten oder verlorenen Stellungen vermißt man die sonst übliche 2. Chance die einem normalerweise die knapp werdende Bedenkzeit des Gegners eröffnet: Wenn man ihn nur lange genug hinhalten kann, gewinnt man vielleicht noch nach Zeit oder erlangt wenigstens ein Remis.
Alles in allem war es recht interessant. Ich habe mich deshalb entschlossen, die Sache bei einigen Turnieren zu wiederholen. Wenn Ihr keine Einwände habt werden wir auch das 6. Wertungsturnier am 2. Dezember und das 9. und letzte Wertungsturnier am 3. März 2015 nach diesem Modus spielen. Alle anderen Turniere werden wir mit der üblichen Bedenkzeit von 5 Minuten / Spieler und Partie machen. Aber für Einwände und Gegenvorschläge bin ich wie immer offen. Schreibt mich einfach an, oder äußert Eure Bedenken bei den nächsten Turnieren.
Zum Turnierverlauf: Wegen der geringen Teilnehmerzahl wurde doppelrundig gespielt. Gleich zu Beginn gab es eine Überraschung: Ajmal Wahab gewann gegen Wihelm von Eßen. Sonst wurde die Vorrunde wurde zu einer scheinbar sicheren Beute von Turnierleiter und Vereinsmeister Martin Fenner, der alle seine Partien gewann. . So eindeutig war die Sache freilich nicht. Um ehrlich zu sein, ohne eine gehörige Portion Glück wäre das gar nicht möglich gewesen. Dicht verfolgt wurde er von Titelverteidiger Stefan Heidbrink, der nur gegen Martin verlor. In der Rückrunde rvanchierte sich Wilhelm von Eßen gegen Martin und Ajmal für die in der Vorrunde erlittenen Niederlagen, konnte aber den Rückstand auf die beiden Führenden nicht mehr aufholen. Ajmal war heute das Zünglein an der Waage. Sein Remis gegen Stefan Heidbrink sollte sich als entscheidend für den Turnierausgang herausstellen. Denn Martin Fenner lies in der Rückrunde deutlich nach: Er mußte sich Wilehlm und Stefan geschlagen geben. Alles entscheidend war die Partie zwischen Jan Velske und Stefan Heidbrink. Sein Sieg brachte ihm den verdienten 3. Platz ein, und Martin Fenner den Turniersieg. Ohne Regelfragen ging es natürlich auch heute nicht. Stefan Heidbrink hatte gegen Jan seine Dame bereits losgelassen, da fiel ihm auf, daß der Zug die Dame einzügig einstellte. Weil er die Uhr noch nicht gedrückt hatte, wollte er den Zug gerne zurücknehmen. Aber Jan reklamierte das und bestand auf den Damenzug. Schiedsrichter Martin Fenner gab ihm zunächst recht. Danach vertieften sich mehrere Spieler in die BTO. Erst gegen Ende des Turniers war alles hinreichend geklärt: In jeder nach BTO gespielter Partie darf ein Zug nicht mehr korrigiert werden, wenn der gezogene Stein losgelassen wurde. Das gilt auch für Schnellschach und Blitzpartien. Das 3. Wertungsturnier findet nach den Sommerferien am 2.9.2014 statt.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Vereinspokal

Hallo liebe Schachfreunde,

inzwischen wurden auch die Viertel- und Halbfinal-Paarungen des Vereinspokals gespielt. Im Viertelfinale lief es noch halbwegs planmäßig. Nur für die Farbverteilung gab es in diesem Jahr eine Neuerung: Es wurden im Vorhinein nur Paarungen ausgelost, die Farbauslosung nahmen die Gegner unmittelbar vor Partiebeginn vor. Damit sollte einerseits ein Vorspielen der Partie durch frühzeitige Partieauslosung ermöglicht werden. Andererseits sollte aber auch die Eröffnungsvorbereitung erschwert werden. Das hat sich anscheinend bewährt. Gerhard Scholz und Jürgen Siol gewannen relativ schnell gegen Kuschtrim Grainca und Max Rinke. Nur die Partien zwischen Ricardo Baumann und Jan Velske sowie zwischen Martin Fenner und Wilhelm von Eßen zogen sich hin. Ricardo leistete zähen Widerstand, mußte sich aber schließlich doch dem erfahreneren Gegner geschlagen geben. Martin Fenner wurde dagegen von Wilhelm von Eßen zunächst hoffnungslos überspielt. Wilhelm erspielte sich ziemlich präzise einen Bauerngewinn. Aber gerade in dem Moment, wo er ihn nur noch hätte rausnehmen müssen, amnestierte Wilhelm seinen Gegner: er ließ ihm nicht nur den Bauern, sondern auch noch in ein haltbares Turmendspiel entkommen. Und ähnlich wie in der Vorrunde zwischen Jan Velske und Wilhelm Bracht, wurde ihm dann noch das Bauernendspiel zum Verhängnis.
Im Halbfinale trafen sich dann Gerhard Scholz und Martin Fenner privat, um ihre Partie vorzuspielen. Gerhard gewann die weißen Steine. In der englischen Eröffnung war er dann einfach besser zu Hause. Beim Übergang ins Mittelspiel unterschätzte der Pokalverteidiger die gegenerischen Möglichkeiten und verlor etwas unvorsichtig einen Bauern. Danach ließ ihm Gerhard keine Chance mehr.
Spannender verlief heute abend die Partie zwischen Jürgen Siol und Jan Velske. Jürgen spielte mit Weiß ein ziemlich riskantes Gambit und wiederholte die Eröffnung aus der Vereinsmeisterschaftspartie. Bei entgegengesetzten Rochaden gewann Jan dann noch einen 2. Bauern, aber den holte sich Jürgen bald zurück. Dafür übersah er ein paar Züge später einen Qualitätsverlust. Hier stand Jan vermutlich auf Gewinn, aber die Post mortem Analyse zeigte, das alles gar nicht so einfach war, wie es zunächst schien. Vermutlich verpaßte Jan nur einen einzigen exakten Zug. Aber er unterschätzte ebenso wie die Kibitze die gegnerischen Chancen. Etwas glücklich vielleicht, aber bestimmt nicht unverdient gewann Jürgen Siol die 2. Halbfinalpartie im direkten Mattangriff. Nun wird das Finale zwischen Jürgen Siol und Gerhard Scholz ausgetragen. Der Termin steht aber noch nicht fest.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Fenner

Vereinsblitzmeisterschaft 1.Runde am 7.Mai

Hallo liebe Schachfreunde,

heute abend fand das Erste von insgesamt 9 Wertungsturnieren um die Vereins-Blitzmeisterschaft des SK Tönsberg Oerlinghausen statt. Gleichzeitig fungierte dieses Turnier als Hoffnungs-Blitzturnier um den 8. und letzten Qualifikationsplatz zum Viertelfinale des Vereinspokals. 12 Teilnehmer trafen sich. Zur Halbzeit lagen die Favoriten noch alle ziemlich gleichauf, und hatten jeweils nur einen Punkt abgegeben. Lediglich Turnierleiter Jan Velske war frühzeitig durch 2 Verlustpartien etwas zurückgefallen. Das Revanche-Duell zum Vereinspokal letzte Woche zwischen Gerhard Scholz und Wilhelm von Eßen hatte heute keinen Sieger und endete Remis. Stark spielten auch Ajmal Wahab und Kuschtrim Grainca auf. Sie schlugen problemlos die Spieler auf  den hinteren Rängen, trennten sich untereinander remis und nahmen auch den Turnierfavoriten den einen oder anderen wichtigen Punkt ab. Nur Titelverteidiger Stephan Heidbrink behielt bis zum Schluß die besseren Nerven. Mit nur einer Niederlage erzielte er 10 Punkte aus 11 Partien und gewann souverän das Turnier. Nur dem Zweitplatzierten Wilhelm von Eßen mußte er sich geschlagen geben. Gerhard Scholz wurde Dritter und ergatterte damit den Qualifikationsplatz zum Viertelfinale des Vereinspokals 2014. Den 4. und 5. Platz teilten sich Ajmal Wahab und Kuschtrim Grainca. Die Ergebnisse im Überblick findet Ihr im Anhang.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Verbandsliga Brakel/Bad Driburg

Hallo liebe Schachfreunde,

am heutigen letzten Spieltag gab es für den SK Tönsberg Oerlinghausen eine echte Zitterpartie um den Klassenerhalt. Für beide Mannschaften war es ein echtes Endspiel. 1,5 Brettpunkte brauchten die Gastgeber für den Klassenerhalt. Die Gäste mußten unbedingt gewinnen, am besten hoch gewinnen. Was zunächst wie eine leicht Aufgabe aussah enpuppte sich als überraschend schwierig. An Brett 7 verlor Peter Höhne bereits in der Eröffnung eine Figur weniger und kämpfte in einer hoffnungslosen Lage. Dagegen lief die Eröffnung für Vitalij Ruge an Brett 5 und Gerhard Scholz an Brett 3 zunächst sehr günstig. Vitalij gewann einen Bauern, Gerhard gar 2 Bauern. Dirk Altenbernd erreichte dagegen schnell eine ausgeglichene Stellung an Brett 4. Der frühe Remis-Schluß schien angesichts des günstigen Standes an den Nachbarbrettern nicht nur konsequent sondern auch vorteilhaft für die Gastgeber zu sein. Aber danach ging alles schief. Vitalij Ruge mußte den Bauern wieder hergeben, und Gerhard Scholz geriet in einen heftigen Mattangriff. Darüber hinaus zog Alexander Krieger an Brett 8 in in einer taktischen Auseinandersetzung den kürzeren und sah sich zur Aufgabe gezwungen. An Brett 1 ging Martin Fenner gegen einen überlegenenen Gegner sang- und klanglos ein. Als Gerhard Scholz die Waffen streckte führten die Gäste 3,5:0,5. Angesichts der hoffnungslosen Stellung von Peter Höhne war der Kampf bereits vor der 1. Zeitkontrolle zugunsten der Gäste entschieden. Zu einer Zeitnotschlacht kam es an Brett 5, aber als sich der Pulverdampf verzogen hatte, konnte Jürgen Siol aufgeben. Damit war auf einmal der Klassenerhalt für die Gastgeber extrem gefährdet. Vitalij Ruge verdarb dann auch noch einen Zug vor der Zeitkontrolle ein klar gewonnenes Springer-Endspiel. Danach wußte kein Zuschauer mehr so recht, was er von der Stellung halten sollte. Einige hielten es für gewonnen, anderer für verloren. Plötzlich hatte Willelm von Eßen an Brett 6 ein Remis-Angebot. Ein Remis wäre zuwenig gewesen, deshalb lehnten wir zunächst ab. Doch als dann auch der gegnerische Mannschaftsführer gegen Vitalij ein Remis anbot, nahmen die Gastgeber an. Normalerweise hätten 1,5 Brett-Punkte zum Klassenerhalt gereicht. Aber durch das Auftauchen von TURA Elsen auf den Abstiegsrennen, wurde plötzlich eine ganz andere Rechnung aufgemacht. Ehrlich gesagt, bin ich immer noch nicht ganz sicher, ob wir es geschafft haben. Denn wegen des kampflosen 8:0 Erfolgs von TuRa Elsen gegen Karpovs Enkel werden die Brettpunkte, die die Mannschaften gegen Karpovs Enkel gemacht haben, alle aus der Wertung genommen. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sollte das für uns sogar zum 7. Platz reichen. Aber vorsichtshalber warte ich das amtliche Ergebnis des Verbandsspielleiters ab. Also erstmal weiterzittern.

Zum Nachrechnen könnt Ihr ja mal selbst einen Blick auf die Tabelle werfen:

Aber da sind die Brettpunkte gegen Karpows Enkel noch drin …

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

1.Runde Vereinspokal

14 Teilnehmer fanden sich am vergangenen Dienstag zur Vorrunde des Vereinspokals 2014 in der Knisperkiste zusammen. Alle Spielstärken und Altersklassen waren vertreten. Dennoch kamen einige spannende Begegnungen zu Stande, und einige Überraschungen waren auch dabei. Bereits nach einer halben Stunde waren 5 Partien beendet. Hart umkämpft waren die Partien Wilhelm Bracht – Jan Velske und Gerhard Scholz – Wilhelm von Eßen.
Die Partie zwischen Gerhard und Wilhelm fand keinen Sieger, in ausgeglichener Stellung einigten sich die Beiden auf Remis. Im Stichkampf folgten 2 Blitzpartien, aber noch keine Entscheidung: Beide Spieler gewannen jeweils eine Partie. Also mußte eine Sudden Death-Partie die Entscheidung bringen. Wilhelm von Eßen gewann durch Los die Farbwahl und wählte die weißen Steine. Damit verbunden war ein Bedenkzeitvorteil von 7 Minuten, denn der Besitzer der  schwarzen Steine muß mit 5 Minuten auskommen. Dafür muß Weiß aber unbedingt gewinnen, denn bei Remis kommt Schwarz weiter. Diese Partie verlief dramatisch. Wilhelm nutzte den Zeitvorteil erstmal zu Fehlervermeidung, konnte aber einen Vorteil von einer Minute retten. Gerhard erreichte eine vorteilhafte, sogar eine gewonnene Stellung. Aber als seine Rest-Bedenkzeit unter 1 Minute fiel, wurde er sehr nervös, und er verbrauchte mehr Zeit als nötig. Das wurde ihm zum Verhängnis. Als seine Bedenkzeit ablief, stand auf dem Brett immer noch eine Gewinnstellung, aber die Zeit war um. In der anderen Partie versuchte Jan in toter Remis-Stellung noch einen letzten kleinen Trick, und bot einen Bauerntausch an. Wenn Wilhelm Bracht überhaupt nicht reagiert hätte, wäre ihm auch passiert. Auch dieser Wettkampf wäre im Blitzen entschieden worden. Doch Wilhelm ging überraschend auf das Angebot ein, und stand direkt auf Verlust. Ging da wirklich alles mit rechten Dingen zu ? Ich werde dieses interessante Bauernendspiel bei Gelegenheit mal zeigen.

Hier begnüge ich mit dem folgenden Überblick:

Vereinspokal 2014
Vorrunde
Brett     Weiß                           –    Schwarz                Ergebnis
1            Jürgen Siol                 –    Batuhan Dikbas        1-0
2            Bastian Beckmann    –    Kuschtrim Grainca    0-1
3            Wilhelm Bracht        –    Jan Velske                   0-1
4            Ricardo Baumann    –    Yavuz Kiric                   1-0
5            Gerhard Scholz        –    Wilhelm von Eßen       1,5-2,5
6            Harald Fischer         –    Maximilian Rinke        0-1
7            Martin Fenner        –    Mats Lennart Siol        1-0

Die 7 unterstrichenenen Spieler haben sich für das Viertelfinale qualifiziert. Der 8. Teilnehmer wird im Hoffnungs-Blitzen ermittelt. Das findet am kommenden Dienstag im Rahmen der Vereins-Blitzmeisterschaft 2014 statt. Jan Velske wird die Turnierleitung übernehmen, da ich auf einer Sitzung der Schachjugend Lippe sein werde. Die Auslosung werde ich im Anschluß daran vornehmen. Ich hoffe, die Sitzung ist rechtzeitig zu Ende.
Auch wenn Ihr die Vorrunde verpaßt habt, könnt Ihr noch auf diesem Weg ins Turnier einsteigen. Sorry, meine Email letzte Woche war vielleicht etwas mißverständlich formuliert, aber so haben wir es in den letzten Jahren gehalten, und so habe ich es bisher immer weiter kommuniziert. Und deshalb werden wir das auch in diesem Jahr so machen. Ich setze dabei aber voraus, daß das Viertelfinale wie geplant stattfinden kann, und ich keine weitere Rücksichten auf Termine von Spielern außerhalb des Schachklubs nehmen muß. Weil wir dieses Jahr eine Runde weniger brauchen als im letzten Jahr, fällt das Achtelfinale in diesem Jahr aus. Das Viertelfinale muß spätestens 20.5.2014 gespielt werden. Bitte verständigt Euch mit Euren Gegnern auf einen früheren Termin, wenn Ihr verhindert seid.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

SK Tönsberg Oerlinghausen III – SV Barntrup II

Hallo liebe Schachfreunde,

heute fand der 7. und letzte Spieltag in der Schach-Kreisliga statt. Die 3. Mannschaft des SK Tönsberg Oerlinghausen empfing die Zweite aus Barntrup und kam zu einem etwas schmeichelhaften 3,5:2,5 Sieg. Die Gäste aus Barntrup waren nur mit 3 Spielern angereist, deshalb kamen Bernhard Kaczmarek , Alexander Siol und Maximilian Rinke zu kampflosen Siegen. Aber die Gäste hatten keineswegs vor, sich kampflos geschlagen zu geben. Der Barntruper Mannschaftsführer bezwang am 3. Brett Harald Fischer. Der Oerlinghauser Dikbas Batuhan scheiterte an Brett 6 an der schweren Aufgabe, die ihm mit dem erfahrenen Gegner Jordan Stamenkovic stellt wurde, sodaß die Gäste  schnell auf 3:2 verkürzten. Die ganze Last lag nun auf den Schultern der jüngsten beiden Spieler. An Brett 5 kämpfte Ricardo Baumann gegen Lu, Trung Cang. Er hatte eine scheinbar aussichtslose Stellung, denn er war gezwungen einen Läufer für einen Bauern herzugeben, der die 8. Reihe erreicht hatte. Aber nur wenige Züge später hatte er Glück. Sein Gegner opferte einen Turm, verrechnete sich aber anscheinend gewaltig.  Zu seinem Glück hatte er bereits einen weiteren Bauern ein Feld vor der Umwandlung stehen. Ricardo nahm das Remis-Angebot dankbar an, denn in der Schlußstellung schienen noch alle 3 Ergebnisse möglich.
Damit beendet die 3. Mannschaft die Saison 2013-2014 auf dem 4.-5. Tabellenplatz mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 7:7. Alles in allem kann man das als Erfolg ansehen. Vor allem wenn man bedenkt, daß das Ergebnis unter schwierigen Bedingungen zu Stande kam. Einige Spieler fielen öfter berufsbedingt aus, und Mannschaftsführer Bernhard Kaczmarek hatte praktisch die ganze Saison mehr mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Verbandsliga 7.Spieltag in Gütersloh

Hallo liebe Schachfreunde,

die ohnehin vagen Aufstiegshoffnungen des SK Tönsberg Oerlinghausen erlitten am vergangenen Sonntag einen  herben Dämpfer. Sie waren zu Gast bei der abstiegsgefährdeten Mannschaft Gütersloh 3 und mußten eine heftige 1,5:6,5 Niederlage über sich ergehen lassen. Die Gäste aus der Bergstadt mußten zwar auf ihr Spitzenbrett Oliver Champion verzichten, aber Gütersloh hatte noch größere Aufstellungssorgen und mußte gleich 3 Stammspieler ersetzen. Aber es lief nicht richtig rund. Die Gäste versuchten anscheinend im Hurra-Stil die Bretter zu erstürmen. Das ging an Brett 2 bereits in der Eröffnung schief. Gerhard Scholz mußte sich mit 2 Bauern für eine Figur abfinden und hatte bereits nach kurzer Zeit eine verlorene Stellung. Immerhin verteidigte er diese noch zäh bis über die 1. Zeitkontrolle. Wilhlem von Eßen an war an Brett 6 zwar vorsichtiger, wurde aber von einem Königsangriff unangenehm überrascht. Er hatte dem nichts entgegen zu setzen und mußte sich als erster ergeben. Vitalij Ruge ging es an Brett 4 ähnlich. Die Stellung, die er  schließlich aufgab, kommt sonst nur in Alpträumen vor. Vielversprechend für die Gäste schienen sich hingegen zunächst die Dinge an den Brettern 5, 7 und 8 zu entwickeln. Jürgen Siol opferte 2 Bauern an Brett 5 für einen vielversprechenden Angriff, Alexander Krieger an Brett 8 sogar eine ganze Figur. An Brett 7 zögerte Peter Höhne zunächst, entschloß sich dann aber doch zum Opfer. Leider brachte der Angriff nicht das gewünschte Ergebnis. Er konnte zwar die Partie noch ins Remis retten, aber das spielte beim Stand von de Facto 0:3 nur den Gastgebern in die Hände. Jürgen Siol opferte noch eine Figur, aber sein Gegner gab sie geschickt zurück und hatte ein gewonnenes Endspiel. Auch Jürgen wehrte sich noch tapfer, aber beim Erreichen der Zeitkontrolle wurde er noch vor Gerhard Scholz zur Aufgabe gezwungen. Beim Stand 0,5:5,5 war der Mannschaftskampf entschieden. Die Einschläge an den Nachbarbrettern verfehlten auch an Brett 1 nicht ihre demoralisierende Wirkung. Dort erreichte Mannschaftsführer Martin Fenner mit Müh und Not die Zeitkontrolle, allerdings in einer verheerenden Stellung. Damit wollte er dann auch nicht mehr weiterspielen. Lediglich Dirk Altenbernd war heute gut in Form. Bereits in der Eröffnung überspielte er den  gegnerischen Mannschaftskapitän Ralf Stukemeier. Aber materiell kam dabei nur ein Mehrbauer heraus. Nach der Zeitkontrolle waren beide Spieler offensichtlich sehr müde, aber Dirk erwies sich einmal mehr als zäher und gewann verdient das Turmendspiel kurz vor der 2. Zeitkontrolle.
Erstaunlicherweise befindet sich der SK Tönsberg Oerlinghausen immer noch auf dem 3. Platz. Die Verfolger nutzten ihre Chance nicht und holten nur wenig auf. Und das Spitzenduell zwischen Bünde und Elsen verlief unterm Strich auch zu unseren Gunsten. Tabellenführer Bünde konnte dieses Duell für  sich entscheiden. 2 Spieltage vor Saisonende ist dieser Mannschaft die Meisterschaft und der Aufstieg in die Regionalliga mit 6 Punkten Vorsprung nicht mehr zu nehmen. Aber die Chance, sie noch einzuholen, war sowieso nur verschwindend gering. Wichtiger ist, daß Elsen seine Chance nicht genutzt hat, sich vorentscheidend abzusetzen. Und so bleibt im Grunde alles beim alten. Weder Elsen noch Oerlinghausen dürfte dieser Spieltag zufrieden stellen. Und doch haben diese beiden Teams weiterhin die besten Chancen auf den 2. Tabellenplatz. Ob das zum Stichkampf reicht ? Ich weiß es immer noch nicht. Das entscheidet sich alleine 2 Klassen höher: In der NRW-Klasse gewann Herford gegen Holsterhausen und machte einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. Aber dem Bielefelder SK gelang gegen den Tabellennachbarn Iserlohn nur ein 4:4 und befindet sich weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Nach meiner Einschätzung wird es damit sehr schwer für diese Mannschaft, die Klasse zu halten. Und das wäre die Voraussetzung für das Zustandekommen von Stichkämpfen in der Verbandsliga. Wie auch immer: Bereits in 2 Wochen sind wir schlauer. Dann hat die Verbandsliga ihren nächsten Spieltag. Darauf sollten wir uns jetzt konzentrieren. Wir sind zu Gast bei Karpows Enkeln, und Elsen muß nach Ennigerloh-Oelde. Auch für beiden gastgebenden Mannschaften geht es um sehr viel, denn beide haben den Klassenerhalt noch nicht gesichert. In der Verbandsliag bleibt es also spannend.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

10.Blitzturnier

Hallo liebe Schachfreunde,

heute abend fand das 10. und letzte Wertungsturnier zur Vereins-Blitzmeisterschaft 2013 statt. Spielleiter Martin Fenner konnte 12 Teilnehmer, darunter 2 Gäste begrüßen. Yavuz Kilic hat erst vor wenigen Wochen das Schachspiel erlernt und konnte immerhin schon eine Partie für sich entscheiden. Auch Friedhelm Schäfer von den Schachfreunden im CheckIn schlug sich ausgezeichnet und gewann sogar 2 Partien. Ansonsten war das Turnier geprägt durch den Kampf um den 3. Platz in der Gesamtwertung. 4 Spieler konnten sich noch berechtigte Hoffnung auf eine Urkunde machen. Alle waren gekommen, und so war das Turnier sehr stark besetzt, obwohl der frisch gebackene Blitz-Vereinsmeister Stephan Heidbrink fehlte. Am Ende eroberte Wilhelm von Eßen den 2. Platz, der sich lediglich Martin Fenner und Ajmal Wahab geschlagen geben mußte. Doch das sollte für die Urkunde nicht ganz reichen. Auch Gerhard Scholz spielte ein starkes Turnier. Er verlor zwar seine Auftaktpartie gegen Martin Fenner und mußte sich Wilhelm von Eßen geschlagen geben. Sonst  gab aber nur noch einen halben Punkt gegen Ajmal Wahab ab. Das reichte zum 3. Platz im Turnier und in der Gesamtwertung. Gerade mal 1,5 Punkte betrug sein Vorsprung auf in der Gesamtwertung auf Wilhelm von Eßen. Auch Jürgen Siol und Jan Velske hatten sich Hoffnungen gemacht, aber Jürgen blieb nur der 4. Platz,  Jan Velske wurde gar nur  Sechster. Ajmal Wahab hingegen zeigte, daß mit ihm in der kommenden Blitzserie zu rechnen ist. 7,5 Punkte erbeutete er und schob sich zwischen die Anwärter auf die Urkunde auf den 5. Platz. Ohne Bedeutung für die Gesamtwertung war hingegen der Durchmarsch von Titelverteidiger Martin Fenner. Das vorläufige amtliche Endergebnis findet Ihr im Anhang. Hoffentlich ist diesmal kein Fehler mehr drin.

Insgesamt bin ich mit Verlauf der Blitzvereinsmeisterschaft 2013 sehr zufrieden. Wir mußten im November zwar seit langer Zeit mal wieder ein Turnier doppelrundig spielen, weil sich nur 6 Teilnehmer fanden. Aber das ist auch der einzige Wehrmutstropfen. Insgesamt 22 Spieler, darunter 4 Gäste nahmen an 10 Wertungsturnieren teil. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl lag bei 11, am besten besetzt war das Juni-Turnier mit 14 Teilnehmern. Alles in allem wieder eine leichte Steigerung der Teilnehmerzahlen gegenüber dem Vorjahr. Ich würde mich freuen, wenn der insgesamt positive Trend auch in der Blitzmeisterschaft 2014 anhält. Die Einzelheiten klären wir auf der Jahreshauptversammlung. Als Termin für die JHV hat der Vorstand den 8. April ins Auge gefaßt. Die entgültige Entscheidung und die offizielle Einladung folgen aber erst noch.

Mit der freundlichen Bitte um Prüfung
und freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Salze-Cup

Sonntag, 16.2.2014: Salze-Cup in Bad Salzuflen

Vom Termin her etwas unglücklich lag der Salze-Cup in Bad Salzuflen. Ich hätte gerne dort mitgespielt, aber wir hatten unser Verbandsliga-Spieltag. Alexander Krieger dagegen hätte heute lieber in der Verbandsliga gespielt. Ich mußte ihm leider eine Absage erteilen, aber ich freute mich natürlich darüber, daß unser Erste keine Ausfälle  hatte. Alexander nutzte die Gelegenheit, um an einem stark besetzten Schnellschachturnier teilzunehmen. Auch Ricardo Baumann mußte dieses Wochenende nicht auf Schach verzichten. Mit dem 9. und 20. Platz haben sich die Beiden bei dem Schnellturnier sehr gut geschlagen. In der letzten Runde erzielte Ricardo immerhin ein Remis gegen Volker Dittert aus Barntrup – ein Spieler, gegen den ich schon einige Partien verloren habe. Und Alexander hatte sogar noch die Chance weit nach vorne zu kommen, verlor aber gegen Ludwig Röver. Die Ergebnisse findet Ihr bei unseren Schachfreunden aus Bad Salzuflen:

http://www.caissa-bad-salzuflen.de/

Martin Fenner