Erste hat 5,5 zu 2,5 gewonnen

Der Schachklub Tönsberg hat in Bestbesetzung die Türme aus Lage mit 4-1 Siegpunkten bei drei Remisen in die Schranken gewiesen..
An Brett 1 fehlte der Spitzenspieler der Zuckerstädter. Schnelle 1-0 Führung für die Bergstädter. Nach Wechselvollen Verlauf mit weiteren Siegen von Zugang Dirk Altenbernd, Kapitän Martin Fenner und Peter Höhne An Brett 8, kamen noch Remisen von Dieter Pestrup, Gerhard Scholz und Wilhelm von Eßen hinzu. Fette Beute aus dem Auswärtsspiel. Nur Jürgen Siol musste seinem Gegenüber gratulieren. Das Freilassen von Brettern ist Kontraproduktiv. Statistiken ergaben über die Jahre, vollständig antretende Mannschaften steigen nicht ab. Wegen dem Rückzug von Karpovs Enkeln haben wir im Oktober frei. Nächstes Spiel daheim gegen Brakel Bad Driburg 1 am 19.11.17.

Verbandsklasse – 3. Runde

Zu Besuch bei Schachfreunden

der Schachklub Tönsberg Oerlinghausen war heute abend Gastgeber der Veranstaltung „Zu Besuch bei Schachfreunden“. Hierzu luden Sie die beiden Nachbarvereine SK Turm Lage, den SK Stukenbrock sowie die Gruppe von Schachfreunden ein, die sich regelmäßig Montags und Freitags zum Schachspielen im Check In am Segelflugplatz trifft. Auf der Tagesordnung stand eine Stellung aus der königsindischen Verteidigung. Eine Spielgemeinschaft aus SK Tönsberg und den Schachfreunden vom Check In trat gegen eine Spielgemeinschaft aus den Vereinen Turm Lage und SK Stukenbrock zu einem doppelrundigen Wettkampf an 9 Brettern an. Die Bedenkzeit betrug jeweils 20 Minuten pro Spieler und Partie. Am Ende gab wohl die gute Vorbereitung der Schachfreunde aus dem Check In den Ausschlag. Diese hatten diese Stellung wochenlang mit ihrem Trainer Werner Malcher trainiert, während sich die erfahrenen Vereinsspieler wohl dachten, „Das kriegen wir gegen diese Amateure schon irgendwie hin“. Nun – wenn es wirklich so war – dann haben sie die Aufgabe sauber unterschätzt. Die Hinrunde ging mit 7,5:1,5 sehr deutlich an die Oerlinghauser Spielgemeinschaft. Erst im Rückkampf fingen sich die Gäste ein wenig, aber auch diese ging ziemlich deutlich an die Gastgeber, die damit insgesamt 13:5 gewannen. Dabei konnten auf Oerlinghauser Seite Friedhelm Schäfer, Manfred Schröder, Wolfgang Klamp und Martin Fenner beide Partien für sich entscheiden. Auf der Seite der Gäste war Jakob Günter vom SK Stukenbrock mit zwei Siegen erfolgreichster Spieler. Es war bereits die zweite Veranstaltung dieser Art. Die Premiere hatte Anfang Mai der SK Turm Lage ausgerichtet. Bereits damals trafen sich 18 Schachfreunde im Lagenser Spiellokal. Und heute abend folgten wieder 18 Schachfreunde unserer Einladung und trugen einen freundschaftlichen Wettkampf in den Räumen des Check Ins aus, welches den perfekten Rahmen für diese Veranstaltung bot.Die nächste Veranstaltung ist für den 30 Januar geplant und wird vom SK Stukenbrock ausgerichtet. Dann wird eine Stellung aus der Drachenvariante der Sizilianischen Verteidigung das Thema sein. Der Name dieser Eröffnung ist Programm. Wir dürfen uns wieder auf spannende Partien freuen. Für heute gilt mein Dank allen, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben und hoffe auf ein Wiedersehen im Januar.

1.Mannschaft gegen Blauer Springer Paderborn

Hallo liebe Schachfreunde,

heute, am Sonntag, den 8.2.2015 fand der 6. Spieltag in der Verbandsliga statt. Der SK Tönsberg Oerlinghausen empfing in einem wichtigen Spiel den Blauen Springer aus Paderborn. Beide Teams hätten heute durch einen Erfolg vermeiden können, doch noch in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden. Entsprechend heftig wurde an allen Brettern gekämpft. Lange Zeit zeichnete sich an keinem Brett ein entscheidender Vorteil ab. Erst nach knapp 3 Stunden ging Alexander Krieger am 8. Brett bereits in vereinfachter Stellung mit einem Bauernopfer zum Angriff über. Er wurde für seinen Mut mit einem Sieg belohnt. Leider entwickelten sich die Ereignisse an den Brettern 2 und 3 weniger günstig. In schwieriger Stellung überschritt Dirk Altenbernd die Zeit. Am Nachbarbrett führte Martin Fenner aus der Eröffnung heraus einen wütenden Angriff auf den gegnerischen König, opferte erst einen Läufer später einen ganzen Turm. Aber es nutzte alles nichts. Sein Gegner verteidigte die hoffnungslose Stellung mit dem Mut der Verzweifelung und wurde belohnt. In heftiger Zeitnot übersah Martin einen gefährlichen Konter und mußte noch vor der Zeitkontrolle die Waffen strecken.  Wenig später wendete sich auch am 7. Brett das Blatt zu Gunsten der Gäste. Peter Höhne überzog seine vielversprechend aussehende Stellung und mußte einen Turm für einen Springer hergeben. Bald blieb nur noch die Aufgabe. Beim Stand von 3:1 für die Gäste gingen von den verbliebenen 4 Partien gleich Drei in eine beiderseitige Zeitnotphase. Dabei ging es drunter und drüber. Aber nachdem das überstanden war, klärte sich die Lage an den meisten Brettern. Vitalij Ruge bewies, daß er inzwischen auch Endspiele kann und demonstrierte den Gewinn in einem Endspiel Turm + Bauer gegen Turm. Auch Wilhelm von Eßen erlangte mit der 1. Zeitkontrolle eine Gewinnstellung. An Brett 1 hatte Oliver Champions Gegner 2 Bauern für einen Königsangriff geopfert. In der beiderseitigen Zeitnot gab Oliver Champion ebenfalls einen Turm für einen Springer, behielt dafür aber die beiden Bauern. Leider stellte sich nur wenig später heraus, daß ein Spiel auf Gewinn zu riskant wäre und so einigte man sich auf ein Remis. Damit stand es nur noch 3,5:2,5 für die Gäste. Das gab Anlaß zur Hoffnung, denn am 6. Brett blieb die Stellung auch nach der Zeitkontrolle unklar, sodaß immer noch jeder Ausgang des Manschaftskampfes denkbar war. Aber dann übersah Jürgens Gegner ein 2 Zügiges Matt. Auch wenn der Gegner es zunächst nicht sah, blieb die Stellung hoffnungslos. Jürgen opferte zwar noch 2 Türme um ein Dauerschach zu erreichen, mußte dann jedoch einsehen das der König in sichere Gefilde gelangt uns somit aufgeben.Damit   war der Tag entschieden, Wilhelms Sieg am 6. Brett änderte daran nichts mehr. Mit dieser 3,5 : 4,5 Niederlage ist der SK Tönsberg Oerlinghausen im Abstiegskampf angekommen. Eine Vorentscheidung könnte bereits am kommenden Spieltag fallen. Am 1. März muß der SKT zum Tabellenletzten nach Porta Westfalica. Wenn wir das nicht gewinnen, wird es richtig eng. Denn das Restprogramm mit den Gegnern ZweihochSechs und Versmold ist richtig schwer.

Martin Fenner

2.Mannschaft gewinnt

Aber wie man’s richtig macht, hat eigentich unsere Zweite am Samstag vorgemacht. Sie gewann gegen die Zweite von Lippe-Süd verdient mit 5:3. Hier der Spielbericht von Jan Velske:

Leider wurde aus unserer „Stammacht“ leider nichts, da Kushtrim aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend war. So mussten wir mit einem 0-1 Rückstand in den Mannschaftskampf starten. Nicht besser wurde es als Andreas eine an die Dame gefesselten Läufer zog und diese dadurch einzügig verlor. Ihm blieb danach nur die Aufgabe zum 0:2.
Zu diesem Zeitpunkt gab es seitens unserer Gegner ein 4-4 Angebot. Angesichts des Spielstandes müsste man meinen, dass wir dieses hätten annehmen sollen und ich habe auch kurz Rücksprache gehalten, jedoch wollten wir unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es in unserer Liga nicht wirklich um den Klassenerhalt geht, lieber weiterspielen, da die meisten ihre Partien zu interessant fanden um sie einfach zu beenden.
Stephan konnte anschließend wie erwartet seinen fast 1000DWZ-Punkte schwächeren Gegner bezwingen, als kleinen Zusatz gab es ein ersticktes Matt, welches immer sehr ansehnlich ist.
Danach passierte längere Zeit erstmal nichts, zumindest ergebnistechnisch. Björn konnte einen Bauern gewinnen, Michael hingegen eine ganze Figur. Bei mir war die Stellung sehr unübersichtlich, gefühlt etwas besser für mich, jedoch konnte ich daraus keinen entscheidenden Vorteil mitnehmen. Christian und Werner hatten nach eigener Aussage unbequeme Stellungen zu spielen.
Mein Gegner machte mir in zugegeben wirklich ausgeglichener Stellung, ein Remisangebot, welches ich unter Berücksichtigung der anderen Partien zunächst erst einmal ablehnte.
Michael konnte seine Mehrfigur in einen Punkt und damit zum 2-2 Ausgleich verwerten.
Kurze Zeit später bekam Werner ein Remisangbot, welches er recht zufrieden annahm.
Nachdem mir Björn mitgeteilt hatte, dass er seine Stellung gut einschätzt, habe ich selbst Remis angeboten, welches von meinem Gegner ohne zögern zum 3-3 angenommen wurde.
Jedoch spielte dies uns deutlich mehr in die Karten. Denn was weder der gegnerische Mannschaftsführer Henjes noch ich mitbekommen haben, war, dass Christian in seiner zuvor „unbequemen“ Partie einen Mehrturm hatte.
Dieser führte letzlich dann auch zum 4-3.
Björns Stellung wurde immer besser, zwei verbundene Freibauern brachten uns dann den 5-3 Endstand.
Gruß Jan

Vereinsblitzmeisterschaft 7.Runde

Hallo liebe Schachfreunde,

so langsam nimmt der SK Tönsberg seine Aktivitäten im neuen Jahr wieder auf. Nachdem wir den Jahresauftakt in der Bezirksliga so richtig verschlafen haben, fand heute endlich wieder Schach in der Knisperkiste statt.
Bei Schmuddelwetter trafen sich immerhin noch 10 Schachfreunde zum 7. Wertungsturnier der Vereins-Blitzmeisterschaft. Die entscheidenden Partien fanden bereits in den ersten Runden statt. Gerhard Scholz mußte sich nach mißlungener Eröffnung Martin Fenner geschlagen geben. In den nächsten Runden bekam dieser es mit Familie Siol zu tun. Über seinen Sieg gegen Mats Siol konnte er sich nicht lange freuen. Jürgen Siol spielte die Eröffnung sehr kreativ, geriet aber bald in Hintertreffen. Aber Martin Fenner verpaßte erst den Gewinn und kam immer mehr ins Schwimmen. Und tief im Endspiel fand Jürgen doch noch ein Mattnetz für den gegnerischen König. Danach ließ er sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Wenige Runden später schlug er auch noch Gerhard Scholz. Die hartnäckigen Verfolger dicht im Nacken konnte nicht mal Sohn Mats mit Gnade rechnen. Zu diesem Zeitpunkt war auch Maximilian Rinke  noch ohne Punktverlust. Aber dann kam es richtig dick für Max. Mit 4 Niedrlagen fiel er am Ende auf den 5. Rang zurück. Sogar Jan Velske, der sichtlich nicht gut in Form war schob sich noch an ihm vorbei auf den 4. Platz. Völlig verdient gewann Jürgen alle Partien und damit den alleinigen Turniersieg vor Martin Fenner und Gerhard Scholz. Das vorletzte Wertungsturnier findet am 3. Februar statt.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

4.Spieltag gegen Enningerloh-Oelde

Hallo liebe Schachfreunde,

heute erkämpfte sich der SK Tönsberg Oerlinghausen mit einem 4:4 Unentschieden gegen den Tabellenführer SV Ennigerloh-Oelde. Damit sicherte er sich einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt in der Schachverbandsliga. Unseren favorisierten Gästen hatten die Vorjahresniederlage immer noch gut im Gedächtnis, und begannen entsprechend vorsichtig. Es dauerte 3 Stunden, bis am 1. Brett die erste Partie entschieden war. Oliver Champion verteidigte ein schwieriges Endspiel zum Remis. Alle anderen Partien gingen in die 1. Zeitnotphase. Auch Mannschaftsführer Martin Fenner hatte mit seiner eigenen Partie alle Hände voll zu tun und bekam die Ereignisse an den anderen Brettern nur beiläufig mit. Die Niederlage von Jürgen Siol an Brett 5 war eine unangenehme Überraschung, während sich die Niederlage von Gerhard Scholz an Brett 3 bereits länger abgezeichnet hatte. Dann entstand Hektik an Brett 8, als die Gäste einen Sieg nach Zeit für sich reklamierten. Bei der Rekonstruktion stellte sich allerdings heraus, daß lediglich vergessen worden war, einen Zug aufzuschreiben. Aufatmen bei den Gastgebern und dann auch bald der ersehnte Anschlußtreffer durch Wilhelm von Eßen an Brett 6. Nach der Zeitkontrolle gewann auch Vitalij Ruge an Brett 5 und glich aus. Die Partie an Brett 8 endete schließlich mit einer Punkteteilung. Damit stand es 3:3. Dirk Altenbernd sicherte mit seinem Sieg an Brett 4  das Unentschieden im Gesamtergebnis. Gab es in der verbliebenenen Partie vielleicht sogar noch Hoffnung auf mehr ?  Aber bereits ein kurzer Blick auf das Brett 2 verriet, daß Martin Fenner ein undankbares Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und 2 Bauern weniger verteidigte. Kurz vor der 2. Zeitkontrolle brach sein Widerstand  zusammen und er fügte sich in der Niederlage zum insgesamt leistungsgerechten 4:4-Endstand. 4:4 Punkte hat der SK Tönsberg Oerlinghausen auch in der Tabelle nach dem 4. Spieltag und kann dem Abstiegskampf im kommenden Jahr zuversichtlich entgegen sehen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Vereinsblitzmeisterschaft 6.Runde

Hallo liebe Schachfreunde,

nur wenige Schachfreunde verirrten sich an diesem kalten Winterabend in unser Spiellokal, Wir spielen das 6. Wertungsturnier der diesjährigen Vereins-Blitzmeisterschaft 2014 in der Knisperkiste mit 7 Teilnehmern. Martin Fenner gewann in der 1. Runde gegen Maximilian Rinke. Dieser verlor auch gleich noch die nächste Partie gegen Kuschtrim Grainca. Aber dann erholte sich Max von diesen Schlägen und holte kräftig auf. Er gewann die restlichen Partien, auch gegen seinen direkten Konkurrenten um Platz 3 in der vorletzten Runde gegen Wilhelm Bracht. Die Entscheidung um den Turniersieg fiel erst in der letzten Runde. Martin Fenner und Kuschtrim Grainca hatten bis dahin alle Partien gewonnen. Im direkten Vergleich setzte sich Martin Fenner durch und gewann damit das Turnier alleine. Das war das letzte Wertungsturnier in diesem Jahr. Nächste Woche spielen wir noch einmal eine Runde Vereinsmeisterschaft, bevor wir eine Woche später das Schachjahr mit dem Stollen-Blitzturnier schließen. Das nächste Wertungsturnier zur Vereins-Blitzmeisterschaft 2014 spielen wir nach den Weihnachtsferien, am 13.1.2015.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Blitzmeisterschaft 5.Runde

Hallo zusammen,

8 Teilnehmer trafen sich heute zum 5. Wertungsturnier in der Vereins-Blitzmeisterschaft des SK Tönsberg Oerlinghausen. Vielleicht waren wir von den Teilnehmerzahlen der letzten Turniere etwas verwöhnt. Andererseits ist die Beteiligung für das traditionell eher schwach besetzte November-Turnier auch nicht so schlecht. Die beiden Favoriten Gerhard Scholz und Martin Fenner trafen bereits in der Startrunde aufeinander. Gerhard schaffte es nicht, seine Konzentration über die ganze Dauer der Partie aufrecht zu erhalten. Mit diesem Sieg legte sein Gegner die Basis für einen Start-Zielsieg. Gerhard mußte sich dann auch noch Ajmal Wahab geschlagen geben, der sich mit diesem Sieg den 5. Platz sicherte. Gerhard gab gegen Wilhelm von Eßen noch einen weiteren halben Punkt ab und mußte sich am Ende mit Platz 3 begnügen. Wilhelm von Eßen spielte ein starkes Turnier. Nur durch einen Fingerfehler verlor er gegen Martin Fenner und wurde am Ende Zweiter. Das 6. und letzte Wertungsturnier in diesem Jahr spielen wir am 2. Dezember. Im Anhang der aktuelle Stand

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Finale im Pokal erreicht

Hallo liebe Schachfreunde,

heute Nachmittag spielte eine Mannschaft des Schachklubs Tönsberg Oerlinghausen das Halbfinale im Viererpokal des Schachbezirks Lippe beim SV Barntrup. Die Gäste aus der Bergstadt waren leicht favorisiert und hatten an allen Brettern DWZ-Vorteile. Aber die Gastgeber wollten ihr neues Spiellokal nicht mit einer Niederlage einweihen und eröffneten sehr solide ihre Partien, um  einen frühen Rückstand zu vermeiden. Denn im Viererpokal kann bereits eine entschiedene Partie eine Vorentscheidung bedeuten. Aber um Viertel vor Fünf schienen Gäste die Verteidigungswälle zu brechen. An Brett 1 kam Oliver Champion zu einem heftigen Angriff, als sein Gegner Volker Dittert seine Königsstellung unnötig schwächte. Und an Brett 2 gewann Martin Fenner eine Qualität. Auch Jürgen Siol und Wilhelm von Eßen hatten zu diesem Zeitpunkt die besseren Chancen. Aber die Gastgeber bauten neue Verteidigungslinien auf: Volker Dittert konnte an Brett 1 das schlimmste verhindern, und auf einmal war nicht klar, wie Oliver seinen Vorteil verwerten kann. An Brett 2 eroberte Martin Rischmüller einen Bauern für die Qualität und verschaffte sich gefährliche Freibauern am Damenflügel. Martin Fenner strebte den Durchbruch in der Mitte an, aber es war noch nicht zu sehen, wessen Angriff erfolgreicher sein würde. Und an Brett 4 löste sich Wilhelm von Eßens Vorteil in Luft auf, er mußte sogar einen isolierten Bauern hinnehmen, für den er kein nennenswertes Gegenspiel hatte. Das veranlaßte seinen 600 DWZ Punkte schwächeren Gegner Remis anzubieten. Mannschaftsführer Martin Fenner überließ Wilhelm die Entscheidung anzunehmen oder abzulehnen, und Wilhelm entschloß sich weiter zu spielen. Auch an den Brettern 1 und 2 bekamen die Oerlinghauser ihre Partien danach mehr und mehr in den Griff. Doch dann entschloß sich Jürgen Siol gegen Jordan Stamencovic, alles auf eine Karte zu setzen und opferte viel Material für einen Angriff. Am Ende stand er mit leeren Händen da und mußt  die  Waffen  strecken. Zum Glück standen zu diesem Zeitpunkt die anderen Oerlinghauser Spieler wieder alle klar auf  Gewinn. Wilhelm von Eßen eroberte die gegnerische Dame durch eine tödliche Fesselung, Oliver Champion wickelte in ein leicht gewonnenes Bauernendspiel ab, und Martin Fenner gelang der ersehnte Durchbruch in der Mitte. Schließlich streckte Volker Dittert an Brett 1 enttäuscht die Waffen, und auch Tobias Felsner sah die  Zwecklosigkeit weiteren Widerstandes ein. 2:1 für die Gäste, aber mit einem Sieg an Brett 2 hätte Martin Rischmüller den Kampf  auch nach Berliner Wertung noch komplett ausgleichen können. Aber sein Gegner umschiffte trotz Zeitnot auch den letzten Fallstrick und vollendete zum 3:1 Endstand. Das Pokalfinale findet vorraussichtlich am Samstag, den 29.11. in Oerlinghausen statt. Dann empfängt der SK Tönsberg Oerlinghausen den Sieger aus der Begegnung Caissa Bad Salzuflen –  SF Lieme

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fenner

Vereinsblitzturnier 4.Runde

Hallo liebe Schachfreunde,

heute abend trafen sich 13 Schachfreunde, um das 4. von insgesamt 9 Wertungsturnieren zur Vereins-Blitzmeisterschaft 2014 des SK Tönsberg Oerlinghausen auszutragen. Darunter diesmal auch 2 neue Gesichter: Reinhard Kynast vom Königspringer Herford spielte als Gast mit. Josef Burda aus Tschechien hält sich für ein halbes Jahr in Deutschland auf. Ihm gefiel es so gut, daß er sich gleich entschloß, für dieses halbe Jahr Mitglied im Schachklub zu werden. Erstmals kam die Regel zur Anwendung , daß auch die Partien der Gäste voll für die Platzierung gewertet wurden. Das wurde Gerhard Scholz zum Verhängnis. Zur Halbzeit sah er bereits wie der Sieger aus. Durch einen Sieg über Martin Fenner übernahm er die alleinige Führung im Feld, gefolgt von Jürgen Siol der bereits einen halben Zähler gegen Josef Burda abgegeben hatte. Aber dann verlor Gerhard kurz hintereinander gegen Josef und Jürgen. Mit Siegen über Jürgen Siol und Josef Burda konnte Martin Fenner den alleinigen Turniersieg erringen und in der Gesamtwertung zu Titelverteidiger Stephan Heidbrink aufschließen. Gerhard Scholz blieb mit 10 Punkten alleinige 2. Platz, Jürgen Siol wurd einen halben Punkt dahinter alleiniger Dritter. Dafür wurde es auf dem Vierten Platz eng. Den teilten sich Wilhelm von Eßen, Jan Velske und Josef Burda.
Den aktuellen Stand findet Ihr im Anhang

Mit freundlichen Grüßen